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Donnerstag, 19. August 2010 um 14:17

Tabarz

Downhill am Inselsberg 2010

Am Wochenende fand wieder das traditionelle Inselsberg Downhillrennen in Tabrz statt. Eigentlich hatte ich nichtmal vor hinzufahren, da am gleichen Termin der EDC in Spicak stattfand und meine Kollegen alle dahin wollten. Nach viel Geschwaffel und wenig Taten fuhr aber dann doch keiner und ich stand mal wieder da, ohne Führerschein.

Also organisierte ich mir noch Donnerstag Abend eine Möglichkeit nach Tabarz zu kommen. Einzige Lösung: Schule blau, morgens um 8 in den Zug Richtung Alfeld und von dort mit Daniel Jahn im Auto Richtung Tabarz. Gesagt, getan.

Dort angekommen erstaml anmelden. Die Kinnlade hing noch den ganzen Tag nachdem ich 72 Euro Startgebühr bezahlt hatte.

Das Wetter war super und die Strecke wie jedes Jahr. Das Schlafen auf dem Campingplatz fiel schwer, da viele Partyfreunde die Nacht voll auskosteten. 

Der Samstag war genausoschön und wir hatten zu aller Freude 2 Seedingruns.

 

Im ersten konnte ich mich mit einem super Lauf als erster qualifizieren. So entschied ich meine Beine zu schonen, die noch vom donnerstägigen Duathlon schmerzten, und den 2. Lauf gar nicht anzutreten. Dave Goris schaffte es dann im seinem 2. schneller zu fahren nd qualifizierte sich als erste und ich wurde auf Rang 2 geschoben.

 

(Fabian Heim im Seedingrun, copyright Jasper Jauch)

Ganz entspannt wwurde der Abend im Tabbs, dem örtlichen Schwimmbad ausgeklingt.

Mit anschließenden Nudeln waren wir "ready to party" und feierten ein Wenig den Osten.

Der nächste Tag wurde schon beim aufwachen entschieden, denn der Regen prasselte aufs Zelt.

Die Profis( Hermes Schade und Daniel Jahn) befahlen dem Jüngling( Jasper Jauch) glech seine Wetscream(Schlammreifen) zu fahren. Ich drufte nicht Widersprechen also auch hier, gesagt, getan. Auf der steinigen Strecke bräuchte mn eigentlich keine Schlammreifen aber ich spurte ja als gut erzogener Racinglehrling. Nach dem Training wurde dann die Erfahrung der beiden Profis belohnt denn kurz vorm Rennlauf schüttete es wie as Eimern!

Mein Glück. Dennoch aber Pech, denn ich stürtzte im ersten Lauf, allerdings nicht alleine, denn Goris hatte es auch erwischt.

Meine Nervosität stieg, denn ich hatte ja  nur noch eine Chance. Ohne Probleme und mit Goris´Pech schafte ich es auf den 2. Rang. Direkt hinter Profi Hermes Schade.

Das schnellste Zelt aus dem Fahrerlager waren natürlich auch weil Profi Daniel Jahn es unter die TOP ten auf den 8. Rang schafft.

Insegsamt geiles Wochenende und bestes Ergebnis, aber nicht wiederholenswert, wenn die Strecke so bleibt. Langsam müsste mal etwas neues kommen! 

  -Mehr Fotos-

 
Sonntag, 01. August 2010 um 14:56

Fotojunge Teil 2

Deistertour

Nach dem Frankreichaufenthalt mit Belli (Christopher Prashun) und Felix Diehl, stand fest, dass die beiden mal in den Deister kommen müssen. Die weite Anreise von Felix hat zur Folge, dass nur Belli kam. 

Samstagmorgen umd Viertel vor 10 holte ich Belli vom Bahnhof ab und bediente ihn gastfreundlich mit einem dicken Frühstück, denn Radfahren ohne Grundlage geht nicht!

Gestärkt machten wir uns um 11 auf zum Bahnhof. Eine Stunde später standen wir auch schon in Wennigsen, am Fuße des Deisters und trafen uns wie verabredet mit Olli Trommler.

Zufälligerweise war auch noch Lukas dazu gestoßen, der das Angebot unsere Tour zu begleiten nicht ablehnen konnte. Wie immer muss man natürlich zuerst den Berg rauf, um ihn anschließend wieder hinunter zu fahren, mit den dicken Downhillern geht das nicht so leicht wie mit den Freeridern auf dem Brocken. Das schieben bietet aber Zeit für nette Gespräche und Albernheiten.

Unser ester Stop war der Sateliten Trail, bekannt aus der ersten Sequenz meines Videos, der auch direkt für ein paar Shots genuzt wurde.

Nach dem schon bekannten hochschieben liesen wir uns hinab ins Grab, der Grabtrail ist mit einer der bekanntesten im Deister und bringt einfach unglaublich viel Flow und Geschredder mit sich.

Die Trails und das Schieben strengt an und bringt Durst, da nutzten wir die Gelegnheit im Cafe' des Annaturm eine Pause einzulegen und etwas flüßiges aufzunehmen.

Der Einstieg zum nächsten Trail ist nicht weit. Ca. 20 meter vom Annaturm beginnt der Trail "Ladys onlys", der ausreichend Airtime zu bieten hat. Auch hier liesen es die Jungs ordentlich krachen.

Die Heimreise traten wir wieder mit der Bahn an, in der man doch das ein oder andere witzige sieht oder erlebt.

- große Bilder -

 
Sonntag, 01. August 2010 um 11:01

Fotojunge Teil 1

Brockentour

Auf einer abendlichen Deistertour fragte mich Dirk ganz lapidar:" Freitag Brockentour, kommste' mit?". Unbedacht antwortete ich mit Ja, da ich die Tour schon kannte.

Allerdings war mir nicht bewusst wie anstrengend sie jedes mal war.

Am Freitg um 16 Uhr ging es dann los in Richtung Bad Harzburg. Vom Parkplatz über die Brücke ging es auf die erste Steigung, die mir bereits deutlich machte, dass meine Übersetzung nicht die beste für eine Brockentour ist.

Die Anstiege wechselten sich ab mit Steigung und Wurzeln. Der Kmpf gegen die Schwerkraft hatte begonnen.

Bei der Eckertalsperre wurde die Anstrengung aber bereits belohnt. Beste Aussicht, angenehme Temperatur und Sonne.

Nach der Talsperre musste man sich jedoch nochmal zusammenreißen, kanppe 4 Kilometer und 600 Höhenmeter auf einer Straße, gespickt mit Löchern die das fahren zu einem Höhlentrip machen, lediglich die Aussicht bringt ein bisschen Motivation.

Auf dem Gipfel angekommen stellte sich heraus, das ich vielleicht doch etwas zum Anziehen hätte mitnhemen sollen. Die Temperatur war ziemlich gesunken, gemeinsam mit der Sonne und ich war Nassgeschwizt bei leichtem Windzug. KALT!

Die Abfaht jedoch brachte weitere Motivation die Kälte zu überwinden.

Schade jedoch, das so viel Ziehwege zwischendurch gibt, die wertvolle Höhenmeter langweilig vernichten.

Die Dunkelheit machte zu schaffen und wir mussten den letzten Trail in Schrittgeschwindigkeit hinunter "sausen".

 
Freitag, 30. Juli 2010 um 13:15

Eurotrip Teil 2

Wagrain

Der Bikepark Wagrain hat mir persönlich richtig gut gefallen Es sind vielleicht nicht viele Strecken und dafür zu hohe Preise, aber Strecken, die einem das Grinsen auf das Gesicht bringen.

Die meisten Strecken sind fast komplet Naturbelassen und zeigen somit viele Wurzeln. Durch North Schores wird das ganze mit etwas flow verbunden und fertig ist der Bikepark.

Anspruchsvolles fahren für ein bisschen zu viel Geld.

Saalbach

Am Abend noch machten wir uns auf den Weg nach Saalbach Hinterglem zum Dakine Freeride Festival. Es waren viele Stände aufgebaut und ein wirklich füllendes Tagesprogramm wurde angeboten. Da wir mit dem Wohnmobil reisten brauchten wir uns keinZimmer nehmen, doch ohne Zimmer gab es keine Liftkate! Diesen wichtig Hinweis erfuhren wir natürlich erst nach dem wir bereits 50 Euro für die Anmeldung plus 50 Euro Transponderpfand bezahlt hatten und bereits an der 3 km entfernten Liftsation standen. Für teures Geld mussten wir uns Liftkarten kaufen um für das Scott Gangbattle zu trainieren Auf jedem anderen Rennen sind in der Anmeldegbühr die Shuttlepreise mit inbegriffen und dabei noch günstiger. Wieso bekommt das Plan B in Willingen auf de Reihe und in Saalbach nicht?

Die Sttrecke dauert jedenfalls knapp 12  Minuten und entsprach einem durchschnittlichem Downhilltrack. Viel Spaß für den kleinen Jasper.

Die Quali lief dem entsprechen gut und ich konnte mich in meinem Heat als 2. und gesamt als 10. qualifizieren.

Die Party in Saalbach bzw dem Goaßstall war außerordentlich gelassen und machte einfach nur Spaß.

Finale Ligure

Nach dem Festival, sprich Party, viele Leute und Radfahrer machten wir uns auf nach Italien. Finale Ligure war zum Sommer nicht sehr von Radfahrern besucht, da Temperaturen von bis zu 38 Grad das Radfahren erschwerten.

Hate Jungs wie wir liesen sich davon naztürlich nicht abbringen. Philipp kannte die rails von letzten Jahr noch und spielte den Guide. Das Shuttlen war teilweise sehr anstrengend aber die einzige Möglichkeit, da wir mittlerweile auf Sparkurs waren.

Die Trails waren sehr unterschiedlich von Flowig und Wald bis Steinig und verblockt gab es alles was das Herz begerhrt. Meine Favorit, die Insel La Palma, konnte Finale leider nicht topen, aber es war eine Reise wert. 

Portes du Soleil

Ich freute mich schon wahnsinnig auf Frankreich, da ich wusste eine Dusche und richtiges Bett zu haben. Christopher Prashun und Felix Diehl waren so freundlich mich in ihrer Bude schlafen und wohnen zu lassen. Ein Geschenk Gottes nach 2 Wochen Wohnmobil. Es war mein Drites mal in Portes und ich kannte somit schon fast alles Trail und hatte so meine Favoriten.

Absolutes Highlight war natürlich Champery. ie jedes Jahr machte ich mich auch dieses auf den Weg in die Schweiz, natürlich nur über Trails und Lifte, um den WC Track hinunter zu fallen. Drt angekommen wurde es noch besser, der offizielle WC 2010 rack ar schon abgesteckt. Da ich ja leider nicht teilnahm dachte ich mir nicht und radelte hinunter es war trocken und mir lief das Wasser im Mund zusammen, einfach ein hammer-mäßig-geiler Track!

Bad Wildbad GDC

Das letzte Ziel nach Portes du Soleil war Bad Wildbad im deutschen Schwarzwald. Es stand eine weitere Runde des Deutschen Downhillcups an und ich freute mich schon auf "deutschlands härteste Strecke".

Das Sahnehäufchen wurde natürlich nicht vergessen, denn zu den zahlreichen hängenden Wurzeln wurde uns natürlich noch jede Menge Regen geschenkt, einfach herrlich!

Unser Camp Schrumpfte und von 12 Fahrern traten nur 3 den Seedingrun an. Ich hatte Maßig Spaß und schaffte es im Seeding run, beim den schlimmsten Matsch meines Lebens auf platz 5.

Das Finale war wieder trocken und ich rechnete schon mit top 30 oder so, aber schaffte es doch nocht auf Rang 6.

Sehr gelungenes Wochenende.

 
Mittwoch, 07. Juli 2010 um 19:20

Eurotrip Teil 1 

Die ersten Stops unseres Roadtrips haben wir bereits passiert.
Am Freitag ging es mit einigen Stunden Verspätung auf nach Ilmenau zum Auftakt des European Downhill Cups.
Die Verspätung hatte zur Folge, dass wir das Training verpassten und somit nur Samstag Vormittag für die Linienwahl nutzen konnten.
Die Strecke war im Vergleich zu Leogang Kindergarten und machte somit verdammt schnell verdammt viel Spaß. Die typisch deutsche Strecke hatte viele offene und hängende Kurven.
Der lockere Boden bat nicht viel Grip und sorgte für Sicht und Atemprobleme. Der untere Teil der Strecke bestand fast nur aus Wurzeln und machte das Heizen richtig anspruchsvoll.
Im Seedingrun konnte mein Freeride Downhiller seine Leistung zeigen und ich schaffte es mit einem flowigen run auf den 14. Rang.
Der Finallauf konnte kommen!


Am Abend wurde dann die ostdeutsche Disko aufgesucht, in der eine Schaumparty gefeiert wurde.
Um am nächsten Tag fit für das Finale zu sein, schlief ich aus und beschränkte das Training auf 2 Läufe.
Im Finallauf konnte ich dann leider nur eine Sekunde schneller fahren, da ich im oberen Teil wie in Barr wieder meiner unflowigen Tretaggression zum Opfer fiel.

Ich wurde somit 10 Plätze nach hinten gereicht nd schaffte es leider nur auf den 24. Platz mit einer Zeit von 2,14 min.

Direkt nach dem Rennlauf brachen wir auf Richtng Süden und erreichten nach knapp 7 Stunden Fahrt den Millstätter See.

In Millstatt trafen wir die Eltern von Marius und verbrachten einen Tag ohne Radeln. Mit Gokartfahren und Baden im See vertrieben wir uns die Zeit. Am Abend aßen wir das wohl beste Essen unseres Roadtrips, da uns die Knigges( Mrius´Eltern) zum Essen einluden.

Direkt danach hieß es wieder Abfahrt, ab zum Bikepark Semmering.

Der Bikepark Semmering bereitete uns Freude und Ärger zugleich. Die Freeride- und Dirtstrecken haben viel Flow und die Sprünge passen ohne viel nach zudenken.

Die Downhillstrecke äußerte ihr Niveau durch aktive Materialzerstörung, 3 Platten und ein zerstörter Antireb waren das Resultat.

Beim abendlichen Wolkeneinbruch packten wir die Sachen. Ursprünglich war Wien für die Feierei eingeplant, doch die spontanen Feiergeier entschieden dann kurzfrüstig Bratislava in der Slovakei aufzusuchen.

Die Nacht endete teuer und wir reisten heute Morgen nach Wagrain um Morgen den Bikepark auf das genauste zu Testen.

Ich werde weiter berichten, bis dahin!

 
Dienstag, 29. Juni 2010 um 07:02

IXS EDC #2 Leogang, Out of bounds festival

25. - 27.06.2010

 

Das diesjährige „Out of bounds Festival“ überschneidete sich günstigerweise mit dem IXS EDC Leogang.

Leogang ist ein kleines Berg-örtchen mitten in den österreichischen Alpen und hat daher eine weite Anreise von ca. 800 km. Da wir uns eine Unterkunft gemietet hatten, düsten wir schon Donnerstagabend los und kamen nachts um zwölf im Nachbarort Hütten an. Das witzige daran, Hütten hat keine Straßennahmen, die Hausnummern werden nach der Reihnfolge des Bauhjahrs vergeben. Unsere Unterkunnft hatte die Hausnummer Hütten 5, sprich war wohl das 5. älteste Haus des Ortes. Diese Sortierung macht es schwer sich zurecht zu finden, da die Nummern ja komplett gemischt sind, da kommt es auch mal vor, dass die 43 neben der 27 steht. Nach einer Stunde Suche riefen wir schließlich die Vermieterin an, die uns Lotste.

Der Freitagmorgen wurde nach dem Frühstück mit einen Coursewalk begonnen. Die Strecke war verdammt lang und bestand nur aus flachen Tretstücken mit Tables und aus verdammt steilen Wurzel- und Wiesenstücken, welche so ausgebombt waren, dass es überall nur ächzte und schepperte.

Das Training begann dann recht erfreulich, da ich im ersten Lauf gleich das Schaltwerk kaputt machte. Aufgrund der schweren Strecke entschied ich mich erstmal ohne zu fahren, um sie überhaupt in den Kopf zu kriegen. Daniel Jahn und ich hatten Anfangs gut zu kämpfen eine schöne Linie zu finden, und auch die Arme meldeten sich bei 5 Minuten Abfahrt zu Wort. Am Abend setzte ich mich dann daran mein Radl wieder antriebsfähig zu bekommen. Nach ein bisschen Bastelei und neuem Schaltwerk, diesmal Sram und kein Shimano, lief der Hobel wieder wie geschmiert.

Am Abend schauten wir uns dann noch den Bunnyhop-Conest an, den Jost Wiechmann für sich entschied, da sein Contrahend die 1,10 Meter nicht schaffte.

Samstag, Quali-Day, wurde recht früh begonnen. Nach 2 Abfahrten wurde mir bewusst, dass ich die Strecke im Kopf habe. Eine letzte noch und dann warten. Beim Warten stellte sich heraus, das wir viel länger schlafen hätten können, da wir ja eh nur drei Abfahrten gemacht hatten.

Der Seedingrun lief auf jedenfall recht gut. Ich hatte 2 Steher in einem Wurzelstück kombiniert mit offener lang gezogener Rechtskurve. Mit einer Zeit von 4:28 erreichte ich, die Nummer 77 den 66. Platz. Ein gutes Omen für den Raceday.

Die Ergebnisliste zeigte, dass nicht wenig Worldcup Fahrer, sprich Profis, vom Worldcup am letzten Wochenende auf der gleichen Strecke eine Woche blieben und gleich den EDC mitfuhren. Der 66. Platz war somit dann für mich begründet J.

Der Abend wurde aufgrund des O.o.b.festivals, kräftig gefeiert und somit die Nacht verdammt kurz. Am nächsten Morgen tat der Kopf zwar ein bisschen weh, war aber durch die Abwechslung sehr frei und ich konnte mich Stressfrei auf meinen Rennlauf vorbereiten.

Das Training am Sonntag bestand darin, die Angstbremse aus dem Kopf zu bekommen und einfach mal laufen zu lassen. Auf dieser schweren Strecke hatte ich nämlich irgendwie immer so eine Schleifbremse drin. Noch ein bisschen Sektionstraining uns ich war Fit für das Rennen. Der Rennlauf rückte näher und mit einem sauberen Rad und einer Dose „Doping Energy Drink“ machte ich mich auf zum Start auf die 1340 Höhenmeter. Der Rennlauf lief Anfangs verdammt gut, ich konnte die Bremse auflassen und einige Steinstücke und Wurzelpassagen sogar ganz überspringen. Nach dem langen Tretstück sprang ich jedoch zu schnell über ein Steinfeld, als es mich am folgenden Absprung aushebelte und ich auf die falsche Line katapultiert wurde. Die folgende Linkskurve musste ich also noch schneller fahren um den Zeitverlust wieder gut zu machen. Doch hier traf ich ungünstiger Weise genau einen Stein mit dem Hinterrad und es hebelte mich erneut aus. Im Superman flog ich hinter dem Rad her. Ich landete mit dem Hintern auf dem Sattel und stützte mich bei voller Fahrt mit dem rechten Bein ab, um nicht links den Hang runter zu stürzen. Das war jedoch die falsche Entscheidung, da mein Knie danach schmerzte und das Vollgas-fahren erschwerte. Ich biss die Zähne zusammen und bekam den Rest wieder sehr gut zusammen. Mit einer Zeit von 4:22 und dem 60. Platz war ich recht zufrieden, da ich mit meinem Freerider vor den Downhillern in meinem Alter, Fabian Fader und Philipp Bünemann lag. Die WM Teilnehmer dachten wohl nicht, dass man mit dem Bike so schnell fahren kann.

Nach diesem Spaßigen Wochenende, das so schlecht begann, und doch so witzig wurde machten Daniel Jahn und ich uns auf den Heimweg. Das Deutschlandspiel verfolgten wir selbstverständlich im Radio!

Vielen Dank nochmal an Daniel Jahn, ohne ihn hätte 1. das Wochenende nicht stattgefunden und 2. wäre ich ohne seine Tipps und Tricks aus langjähriger Rennerfahrung nicht so schnell gewesen.

 
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